Adventskranz binden

Der Advent, die Zeit der Vorbereitungen auf eines der größten Feste des Jahres. Eifrig sind wir auf der Suche nach den perfekten Geschenken. Das Festessen und die Dekoration, eine Planung bis ins letzte Detail. Aber auch in der Arbeit wollen noch viele Dinge erledigt werden, bevor das Jahr zu Ende geht. Viel zu stressig leben wir die Zeit, die uns eigentlich zur Besinnung und zu Ruhe lassen kommen sollte. Wie kann man trotz Umgebungsstress zur Ruhe kommen? Was hat der Adventskranz mit Entspannung zu tun?

Der Adventskranz, oder Adventkranz, ein rundes Geflecht aus Tannenzweigen und bestückt mit vier Kerzen, wurde ursprünglich erfunden um Kindern die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen. Zählbar soll die Zeit bis zum Heilig Abend sein. Traditionell wird am ersten Adventsonntag eine Kerze angezündet und am darauffolgenden Sonntag die zweite – bis zum Weihnachtsabend dann alle vier Kerzen brennen.
Dabei sollte der Raum abgedunkelt werden und nur die Kerzen scheinen. Bei einem Gebet, einem weihnachtlichem Lied oder einfach nur einer netten Runde lässt sich das Treiben der Flamme nun wunderbar beobachten. Schnell merkt man wie ruhig der Advent sein kann. Man kommt runter mit den Gefühlen und dem Stress. Man tauscht sich mit dem Gegenüber aus und riecht vielleicht auch den süßen Duft der Tannenzweige. Und so nebenbei schmückt jeder Adventskranz auch den Wohnraum.

Wie bindet man einen Adventskranz?

Um einen Adventskranz zu binden verwendet man einen am besten Tannenzweige. Diese sind weich zu verarbeiten, stechen nicht und halten nahezu den gesamten Advent durch, ohne zu vertrocknen. Zweige von Fichten hingegen stechen ungemein und werden schnell trocken. Das Tannenreisig kauft man vom Bauern nebenan oder beim Floristen. Die Zweige schneidet man ca. 10 cm klein.

Weiters benötigt man noch einen Ring aus Weiden, oder Styropor, einen Draht mit ca. 0,5 – 1 mm Stärke, Efeunadeln oder Kerzenteller, 4 Kerzen mit ca 4 cm Durchmesser und Dekorationsartikel. Als Dekor passen getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen, Sternanis, Fichtenzapfen und Schleifen. Wichtig ist auch ein guter Klebstoff. Hierzu eignet sich am besten eine Heißklebepistole. Diese ist im Baufachhandel oder einem Bastelmarkt erhältlich. Aber Achtung, die Heißklebepistole nie unbeaufsichtigt stehen lassen und Vorsicht bei der Handhabung. Dies kann unter Umständen zu einem Brand führen.

Schritt 1: Den Weidenring vor sich aufgelegt, beginnt man jeweils 2 Tannenzweige, aussen und innen, mit dem Draht, fest zu binden.

Schritt 2: Nun werden die offenen Stellen auf der Oberseite des Ringes mit weiteren Zweigen bedeckt und niedergebunden. (Siehe Abbildung links)

Schritt 3: Immer um ein paar Zentimeter versetzt wiederholt man Schritt 1 und 2 solange bis der komplette Ring bedeckt ist.

Schritt 4: Nun kann der Adventskranz mit den Efeunadeln oder den Kerzentellern bestückt werden. Die Kerzenteller werden einfach in den Adventkranz gesteckt und danach mit den Kerzen bestückt. Bei den Nadeln hingegen beginnt man damit diese um einen Ast oder einen Draht am Kranz einzuhacken und beide spitzen Enden in die Kerze hinein zu stecken.

Schritt 5: Um sicher zu gehen, dass die Kerzen nicht runterfallen, sollte man diese mit dem Klebstoff auf den Kranz zusätzlich befestigen.

Schritt 6: Nun wird der Adventskranz nach belieben geschmückt. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Einfach eine Orangenspalte mit einer Zimtstange auf den Adventskranz kleben und mit Schleifen vollenden.

Übrigens: Die Kerzen weggelassen, eignet sich der Kranz ideal auch als Türschmuck.

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